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„Für antiimperialistische Solidarität“: DKP-Parteitag 1976 in Bonn mit SED-Gästen. Bundesarchiv, Bild 183-R0331-0342 / Link, Hubert / CC-BY-SA 3.0

Podiumsgespräch

Kommunismus in Westdeutschland – Die bundesrepublikanische Gesellschaft und ihre linke Herausforderung

vom 16.10.2017

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranstaltet zusammen mit dem Gustav-Stresemann-Institut am 16. Oktober 2017 um 19 Uhr die Podiumsdiskussion „Kommunismus in Westdeutschland – Die bundesrepublikanische Gesellschaft und ihre linke Herausforderung“. Im Fokus stehen soll die Frage nach der Bedeutung des Linksextremismus sowie kommunistischer Parteien und Gruppierungen im historischen Westdeutschland und der bundesrepublikanischen Gegenwart. Dazu soll ausgehend vom…

Logo der Urania

Vortrag

Dr. Jan C. Behrends: 100 Jahre Roter Oktober – Wie wirkte sich die Russische Revolution weltweit aus?

vom 24.10.2017

Die Interpretation der Ereignisse des „Roten Oktober“ war von Anbeginn an umstritten. Die Deutung der Machtübernahme durch die Bolschewiki wurde je nach Standpunkt als Staatsstreich, als Volksaufstand oder als die lang herbeigesehnte sozialistische Revolution gedeutet. Noch kontroverser wurde und wird die Frage behandelt, welche Folgen die Russische Revolution in einem globalen Rahmen hatte. Dr. Jan C. Behrends wird diesen Deutungskämpfen in einem Vortrag in der Urania in Berlin nachgehen. Er…

Lenindenkmal auf dem Leninplatz in Ost-Berlin (1970). Bundesarchiv, Bild 183-J0505-0054-001 / Jürgen Ludwig / CC BY-SA 3.0

Vortrag

100. Jahrestag des „Roten Oktobers“ – Zur Historisierung der Russischen Revolution von 1917

vom 24.10.2017 | Dr. Nikolas Dörr

Zum Centennial des „Roten Oktober“ laden die Galerie Morgenland und die Geschichtswerkstatt Eimsbüttel in Hamburg Dr. Nikolas Dörr (Universität Potsdam) zu einem Vortrag über die Historisierung der Russischen Revolution von 1917 ein. Im Rahmen der Programmreihe „Aufbrüche 1917-2017“ spricht der Politologe und Historiker über die Folgen der 1917 gewaltsam durchgesetzten Revolution für die deutsche, europäische und globale Geschichte. Dörr erörtert dazu beispielsweise die revolutionären Umbrüche…

Logo der Universität Leipzig

Konferenz

Communism beyond Eurocentrism

vom 14.09.2017 | bis zum 16.09.2017

Der Sonderforschungsbereich 1199 „Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen“, das Centre for Area Studies und das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) veranstalten von 14.-16. September 2017 eine Tagung zum Thema „Kommunismus jenseits des Eurozentrismus“ in Leipzig.Die Analyse des Kommunismus ist lange eurozentrischen Impulsen gefolgt, der weite Teile der realsozialistischen Weltanalyse sowie Programmatik prägte, ebenso wie die Forschung zum…

Logo des proWissen Potsdam e.V.

Veranstaltungsreihe

Kommunismus – Utopie und Wirklichkeit: Wie wollen wir zusammenleben?

vom 06.11.2017 | bis zum 22.11.2017

Der Verein ProWissen Potsdam e.V. Wissenschaftsetage des Bildungsforums Potsdam veranstaltet in Kooperation mit der Gedenkstätte Leistikowstraße Potsdam, dem ZZF Potsdam und der Universität Potsdam vom 6. bis 22. November eine Themenwoche zur Kommunismusgeschichte. Die Themenwoche beinhaltet Vorträge, Workshops und Ausstellungen, die unter der titelgebenden Frage „Utopie und Wirklichkeit: Wie wollen wir zusammenleben?“ gebündelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Spannungsverhältnis von…

Logo des Institute for Democracy, Media & Culture

Konferenz

Between Apathy and Nostalgia: Public and Private Recollections of Communism in Contemporary Albania

vom 17.11.2017 | bis zum 18.11.2017

„Between Apathy and Nostalgia“ widmet sich der öffentlichen und privaten Erinnerung der albanischen Bevölkerung an die Zeit der Diktatur (1944 bis 1990). Im Zentrum der Konferenz steht eine aktuelle OSZE-Studie, nach der eine überwiegend positive Einstellung gegenüber dem vergangenen kommunistischen Regime – im Besonderen gegenüber dem Diktator Enver Hoxha – vorherrscht, sowie die öffentlichen Reaktionen auf diese Ergebnisse. Die Nostalgie der Bevölkerung wird kontrastiert von einer weit…

Screenshot des Programms der Tagung "1917 - Epochenjahr der Weltgeschichte?"

Tagung

1917 - Epochenjahr der Weltgeschichte?

vom 27.09.2017 | bis zum 29.09.2017

Die Akademie für Politische Bildung in Tutzing veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Passau eine Tagung zum Jahr 1917 und seiner Bedeutung für die Weltgeschichte. Die dreitägige Veranstaltung nimmt ihren Ausgangspunkt in den militärischen und politischen Ereignissen des Jahres, namentlich der Russischen Revolution sowie dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg. Diese gelten zweifellos als Zäsuren der Weltgeschichte. Ausgehend von…

Jugend- und Kulturzentrum "mon ami" im Haus der Erholung in Weimar, Urheber: R.Möhler, Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Filmvorführung

Kult, Kunst und Propaganda

vom 24.08.2017 | bis zum 02.09.2017

Aus Anlass des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution zeigt das Kunstfest Weimar zwei Klassiker des sowjetischen Films sowie einen aktuellen Dokumentarfilm im Kino „mon ami“. Die Bolschewiki erkannten früh die Möglichkeiten des Films zur massenhaften Beeinflussung der Bevölkerung. So wurde der Film in der „Diktatur des Proletariats“ zu einem Werkzeug der Propaganda, das durch staatliche Stellen kontrolliert und zensiert wurde. Dennoch wurden auch Filme produziert, die den kommunistischen Alltag…

Logo des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung

Podiumsgespräch

1917 ... 2017. Gedenken an Revolution und Terror

vom 05.07.2017

Das Podiumsgespräch mit dem Titel „1917 ... 2017. Gedenken an Revolution und Terror“ beschäftigt sich mit dem Jahr 1917 und seiner Bedeutung als Zäsur für Osteuropa im 20. Jahrhundert. Die Selbstbilder vieler osteuropäischer Staaten sind bis heute auf vielfältige Weise von diesem Jahr geprägt. 100 Jahre später nehmen besonders die postsowjetischen Staaten das Jahr 2017 als Anlass, neue Denkmäler zu errichten und Ausstellungen zu präsentieren, die kontrovers diskutiert werden. Bei dem im Zentrum…

Logo der Berliner ISHA-Sektion, Screenshot von Webseite, https://ishaberlin.wordpress.com/

Workshop

How Communism Shaped our World - Remembering Communism at the 100th Anniversary of the October Revolution

vom 20.11.2017 | bis zum 26.11.2017

Die Berliner Sektion der International Students of History Association (ISHA) wird vom 20. bis zum 26. November 2017 eine Studienreise mit Workshops zusammen mit der Moskauer Sektion der ISHA durchführen. Dafür erbittet die ISHA Berlin bis zum 9. Juli 2017 die nötigen Bewerbungsunterlagen. Nach einem ersten Kurzauswahlverfahren werden im zweiten Schritt die Abstracts mit einer Länge von 300-450 Wörter zu einem der Workshop-Themen erbeten. Die Beiträge sollen nach der Reise in Form eines…

Konferenz

Vierter Kongress Polenforschung

vom 23.03.2017 | bis zum 27.03.2017

Der Vierte Kongress Polenforschung widmet sich dem Thema „Grenzen im Fluss“ und knüpft an aktuelle Diskussionen um Flüchtlingskrise, Schengenraum und Eurozone an. Gerade in Ostmitteleuropa haben sich Grenzen in Geschichte und Gegenwart in sehr unterschiedlicher Gestalt gezeigt, als Schützengräben, Mauern oder Zäune, als Straßen oder Flüsse, als soziale, ethnische, kulturelle oder sprachliche Trennlinien. Das Motto „Grenzen im Fluss“ verbindet zwei Ansätze: area studies und border studies. Beide…

Screenshot der Ankündigung "Die Revolution und ihre Enkel"

Theaterstück

Die Revolution und ihre Enkel

vom 28.08.2017 | bis zum 02.09.2017

Das autobiografische Theaterprojekt „Die Revolution und ihre Enkel“ wird an fünf Terminen im Stellwerk Weimar aufgeführt. Auf der Bühne stehen Jugendliche aus Weimar, die nach der Jahrtausendwende geboren wurden. Sie wollen im Dialog mit ihren Eltern und Großeltern herausfinden, wie die Menschen im „real existierenden Sozialismus“ der DDR durch das Geschlechterverhältnis, das Bildungssystem, Kunst, Kultur, aber auch durch den Überwachungsstaat geprägt wurden. Der Anspruch der DDR, eine…

Revolutionäre Soldaten mit der Roten Fahne am 9. November vor dem Brandenburger Tor. Bundesarchiv, Bild 183-B0527-0001-810 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0

Workshop

Revolution 1917–1920 in Berlin

vom 27.10.2017

100 Jahre nach der Russischen Revolution sind noch viele Facetten der revolutionären Ereignisse in Russland und Europa unerforscht. Derzeit werden zahlreiche Neuerscheinungen zum Thema publiziert und aufgrund der Jubiläumsjahre 2017-2020 rücken die Revolutionen in den Fokus der Öffentlichkeit. Aus diesem Anlass veranstaltet das Netzwerk Hiko_21 der Historischen Kommission zu Berlin e.V. den Workshop zur „Revolution 1917-1920 in Berlin“, bei dem die neuen Impulse der Forschung aufgenommen und…

Terminankündigung auf der Seite des Herder-Instituts, Screenshot von der Website

Konferenz

State Socialism, Heritage Experts and the Internationalism in Heritage Protection after 1945

vom 21.11.2017 | bis zum 22.11.2017

Diese Konferenz will untersuchen, welche Rolle die ost- und mitteleuropäischen Länder in der Entwicklung der internationalen Erbschaftsschutzpolitik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts spielten und möchte den Anstieg des kulturellen Erbes in den sozialistischen Gesellschaften als Reaktion auf verschiedene Phänomene erforschen. Dazu gehören zum Beispiel die rasche sozialistische industrielle Entwicklung, die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und der Kriege der nationalen Befreiung sowie…

Der Bolschewik, Ölgemälde von Boris Kustodijew (1920). Gemeinfrei, Wikimedia Commons

Konferenz

Russia 1917 and the Dissolution of the Old Order in Europe

vom 13.09.2017 | bis zum 15.09.2017

Die Konferenz „Russia 1917 and the Dissolution of the Old Order in Europe“ untersucht die Russische Revolution mit Fokus auf die Bedeutung, die sie auf individuelle Lebenswelten der Zeit hatte und auf Reflektionen persönlicher Erfahrungen. Geladen sind sowohl westliche als auch russische Wissenschaftler; darunter Nikita Petrov (Moskau), Andrei Sorokin (Moskau), Peter Holquist (Philadelphia) und Martin Aust (Bonn). Die Konferenz knüpft an die Wende in den Geschichtswissenschaften an, welche sich…

Russische Soldaten demonstrieren im Februar 1917 in Petrograd. Urheber unbekannt, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Lehrerweiterbildung

Fortbildung für Lehrkräfte zu den Ausstellungen „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ und „1917. Revolution. Russland und Europa"

vom 18.10.2017

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Deutsche Historische Museum haben anlässlich des 100. Jahrestages der Russischen Revolution jeweils eine Ausstellung zum Themenkomplex „Russische Revolution und Kommunismus“ herausgegeben. Die Sonderausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“ des Deutschen Historischen Museums beschäftigt sich mit dem imperialen Russland, den revolutionären Ereignissen, den ersten Jahren der Sowjetunion zwischen Utopie und Gewalt sowie den…

Plakatausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" - © Bundesstiftung Aufarbeitung

Lehrerweiterbildung

Kommunismus - Utopie und Wirklichkeit. Ausprägungen und Auswirkungen kommunistischer Systeme im 20. Jahrhundert

vom 12.09.2017 | bis zum 26.09.2017

Der neue hessische Lehrplan für den Geschichtsunterricht an Gymnasien sieht Unterrichtseinheiten zu dem Thema Russische Revolution und Sowjetunion unter Stalin – das kommunistische Gegenmodell vor. Daher veranstaltet das Studienseminar für Gymnasien in Fulda eine zweitägige Lehrerfortbildung. Auf ihr soll die Ausstellung Der Kommunismus in seinem Zeitalter der Bundesstiftung Aufarbeitung präsentiert werden. Am 12. September wird in einem ersten fachwissenschaftlichen Block der Autor der…

Logo der Universität Genf

Workshop

Transnational Relations between Eastern Europe/USSR and the Middle East during the Cold War

vom 22.02.2018 | bis zum 23.02.2018

Die vielfältigen transnationalen Beziehungen zwischen Ost-Europa, der Sowjetunion sowie den Pendants im Nahen Osten während des Kalten Krieges haben in der Forschung jüngst eine wachsende Aufmerksamkeit erfahren. Ziel des Workshops in Genf ist es, noch einen Schritt weiter zu gehen und unter Berücksichtigung der langen Geschichte dieser Beziehungen die intensive Vernetzung dieser Regionen hervorzuheben. Dabei stehen drei Themen bzw. Fragen im Mittelpunkt.Der erste Fokus liegt auf…

Zellentrakt der Untersuchungshaftanstalt der sowjetischen Militärspionageabwehr in der Leistikowstraße 1, Urheber: kilima8, Lizenz: CC-BY-SA 3.0.

Gedenkveranstaltung

Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus

vom 23.08.2017

Der Verein Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam e.V. begeht am 23. August 2017 den „Europäischen Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus“ in der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße. Die Einrichtung eines Gedenktages für die Opfer aller totalitären und autoritären Regime in Europa im 20. Jahrhundert wurde vom Europäischen Parlament im Jahr 2009 gefordert. Der anschließend von der OSZE auf den 23. August bestimmte Gedenktag wird…

Bouchéstraße-Harzer Straße - Berliner Mauer 1989, Urheber: Florian Schäffer, Lizenz: CC-BY-SA 3.0

VHS-Kurs | Veranstaltungsreihe

Kommunismus in Neukölln

vom 21.09.2017 | bis zum 14.12.2017

Zu Zeiten der Teilung Berlins war Neukölln Bestandteil von West-Berlin. Der Kommunismus ist dennoch ein wichtiger Teil des Bezirks, auch wenn er dort nie zur Herrschaft gelangte. Der Ort galt als Zentrum der Arbeiterbewegung vom „roten Rixdorf“ der Kaiserzeit bis ins „rote Neukölln“ der Weimarer Republik. Nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur wurde im Frontstadtbezirk mit der längsten Grenze zur DDR der Antikommunismus zur Staatsraison. Zugleich blieb Neukölln eine Hochburg für…

Logo der Stiftung Ettersberg -  © Stiftung Ettersberg

Seminar

Kommunistische Machtübernahmen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg – Ein Rückblick nach 70 Jahren Zwangsvereinigung von KPD und SPD

vom 09.04.2016

Das Tagesseminar „Kommunistische Machtübernahmen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg“ wurde von der Stiftung Ettersberg in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung am 9. April 2016  in Erfurt ausgerichtet. Der 70. Jahrestag der Zwangsvereinigung von KPD und SED in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands bildete hierfür den Anlass. Der Fokus lag auf der Politik Josef Stalins: Hatte er tatsächlich einen „Masterplan“ zur Sowjetisierung Osteuropas, den er auch in der SBZ…

Logo der Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Veranstaltung

Die Oktoberrevolution 1917 und die deutsche Hauptstadt Berlin - Bewegungen und Begegnungen

vom 13.10.2017

Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet eine Fortbildung mit dem Titel „Die Oktoberrevolution 1917 und die deutsche Hauptstadt Berlin - Bewegungen und Begegnungen“. Berlin war zu Beginn der 1920er-Jahre ein Ziel für viele Russen, die vor den Bolschewiki und dem Russischen Bürgerkrieg flohen. Zugleich war die deutsche Hauptstadt Ausgangspunkt für die zahlreichen Deutschen, die in die UdSSR aufbrachen. Die Veranstaltung fragt nach dem Standort Berlins gegenüber der…

Konferenz

Anti-Communist Persecutions in the 20th Century

vom 21.04.2017 | bis zum 23.04.2017

Die geplante Konferenz in Bern hat zum Ziel, die Verfolgung von Kommunisten im 20. Jahrhundert systematisch und länderübergreifen zu betrachten. Im Mittelpunkt stehen dabei Ereignisse von Massengewalt, die sich vor, während und nach dem Kalten Krieg in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika sowohl in sozialistischen als auch kapitalistischen Ländern zugetragen haben. Ziel ist es, nicht nur die Ideen und die Propaganda in den Blick zu nehmen, sondern vielmehr die Spezifik von konkreten…

Logo des Maxi Gorki Theaters

Theaterstück

Atlas des Kommunismus

vom 12.07.2017 | bis zum 13.07.2017 | Lola Arias

Das dokumentarische Theaterstück „Atlas des Kommunismus“ wird am Maxim Gorki Theater in Berlin aufgeführt. Die argentinische Regisseurin Lola Arias lässt in dem Stück keine Theoretiker des Kommunismus, sondern „gewöhnliche Leute“ auftreten, die ihre individuellen Geschichten erzählen und wie sie in die Politik involviert wurden. So schildert etwa die in Berlin geborene Salomea Genin ihre Flucht als Jüdin aus dem nationalsozialistischen Deutschland, den Beitritt zum kommunistischen Jugendverband…

Geführte Bergbesteigung im 21. Jahrhundert © Franziska Rehlinghaus

Konferenz

Menschenführung im 20. Jahrhundert

vom 13.10.2017 | bis zum 14.10.2017

Die zweitägige Konferenz am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam untersucht die Frage, inwiefern der Führungsbegriff als Grundbegriff der Gesellschaften des 20. Jahrhunderts zu verstehen ist und widmet sich den damit verbundenen Konzepten, Semantiken und Praktiken. Das Anwachsen des Populismus und die deutlicher werdenden Forderungen nach einem „starken Führer“ aus breiten Gesellschaftsschichten bilden den zeitgenössischen Bezugspunkt der Konferenz. Neben der anhaltenden Attraktivität…

Konferenz

Marx und die 'Kritik im Handgemenge'

vom 03.03.2017 | bis zum 05.03.2017

Mit der Tagung soll abseits der etablierten Pfade der Marx-Rezeption die Debatte um die Marxsche Kritik wieder stärker an deren Situierung im Handgemenge gebunden werden. Nicht zuletzt geht es darum, die Herkunft aus politischen Auseinandersetzungen auch als wesentliches Merkmal moderner Gesellschaftskritik auszuweisen und begrifflich zu erfassen. Die Konferenz behandelt den inhaltlichen Zusammenhang in Marxʼ Werk, die Herkunft und den Einsatz des Revolutionstopos und das Verhältnis von Marxʼ…

Flyer zur Veranstaltung © Bundesstiftung Aufarbeitung

Konferenz

Der lange Schatten des Kommunismus - 100 Jahre Russische Revolution und das kommunistische Erbe Europas

vom 19.10.2017 | bis zum 20.10.2017

Das Gedenkjahr 2017 lädt 100 Jahre nach der Russischen Revolution in Russland dazu ein, an das historische Ereignis, seine Ursachen und Folgen zu erinnern, sowie es in einen internationalen Kontext einzubetten. Erinnerungspolitisch fehlt ein gemeinsames totalitäres Erbe, das seinen Ausgangspunkt in der Oktoberrevolution von 1917 nahm. Dies gilt insbesondere für Deutschland und die Länder Ostmitteleuropas, aber auch für das westlich-demokratische Europa, das sich bis 1989/90 in einer permanenten…

Logo der Deutschen Gesellschaft e.V.

Tagung

100 Jahre Oktoberrevolution – Die Folgen für die Deutschen aus Russland

vom 07.09.2017 | bis zum 08.09.2017

Die Deutsche Gesellschaft e.V. veranstaltet in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. und der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland die wissenschaftliche Tagung „100 Jahre Oktoberrevolution – Die Folgen für die Deutschen aus Russland“. Die Tagung fragt nach den Folgen der Russischen Revolution für die russlanddeutsche Volksgruppe in Russland und lässt hierzu Historiker mit Vertretern der russlanddeutschen Volksgruppe diskutieren. Der Blick…

Führung | Vortrag

Verbergen, Verdecken, Verschlüsseln. Die Sprache der Stasi

vom 28.02.2017 | bis zum 28.02.2017

In seinem Vortrag beleuchtet der Sprachwissenschaftler Steffen Pappert (Universität Duisburg-Essen) die Sprache des Ministeriums für Staatssicherheit und erklärt, wie sich in ihr das System und die Funktionsweise des Sicherheitsapparates widerspiegeln. Seine Analyse der Stasi-Akten, in denen Abkürzungen, endlose Schachtelsätze sowie bürokratische und militärische Formeln verwendet wurden, gibt Aufschluss über die ideologische Weltsicht und Feindbilder von Mitarbeitern der Stasi. Der Vortrag ist…

Logo des Instituts für das Studium totalitärer Regime, Prag, Tschechische Republik

Konferenz

Historiography of Central European Communism Reconsidered: Patterns of Interpretation and Writing Strategies

vom 21.09.2017 | bis zum 22.09.2017

Vor dem Fall der Sowjetunion war es für Historikerinnen und Historiker schwierig, deren Gesellschaft und die "Volksmeinung" (Paul Corner) zum Kommunismus zu studieren: Daten standen kaum zur Verfügung, die Archive waren nicht zugänglich, die Forschung wurde beaufsichtigt und die Geschichtsschreibung politisiert.Wie wurde die Geschichte des Kommunismus dennoch in Mitteleuropa geschrieben bzw. in der Öffentlichkeit wahrgenommen? Welche Paradigmen wurden in die heutige Geschichtsschreibung…

Plakat der Ringvorlesung

Ringvorlesung

Russland 1917: Revolution – Macht – Geschichte

vom 09.05.2017 | bis zum 18.07.2017

Die Justus-Liebig-Universität Gießen veranstaltet eine Ringvorlesung mit dem Titel „Russland 1917: Revolution – Macht – Geschichte“. Die Russische Revolution bedeutete das Ende für das Zarenreich und den Beginn des kommunistischen Experiments. Die Revolutionäre strebten nicht weniger an als eine Neuordnung der Welt. Die Etablierung des russischen Kommunismus war ungeachtet des Stalinismus das Vorbild für zahlreiche revolutionäre Umstürze. In sechs Vorlesungen fragen Osteuropa-Experten nach der…

Ausschnitt aus Flyer der Veranstaltungsreihe der lkj Sachsen-Anhalt

Schülerwettbewerb

Alles nur Geschichte(n)? - Kommunismus in Sachsen-Anhalt

vom 01.09.2017 | bis zum 31.12.2017

Magdeburg, 12.07.2017. „Alles nur Geschichte(n)?! - Kommunismus in Sachsen-Anhalt“ ist ein Schülerwettbewerb der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. und soll junge Menschen dazu motivieren und befähigen, eigene lokalgeschichtlich orientierte Projekte zur Kommunismusgeschichte zu entwickeln. Projektideen können noch bis zum 31. August per Mail an steffi.buehnemann@jugend-lsa.de eingereicht werden. Um die Projekte auf den Weg zu bringen, wird den Schülern…

Logo der Veranstalter: Peter Hacks Gesellschaft e. V., http://www.peter-hacks-gesellschaft.de/

Tagung

»Der erste Schritt ist allemal ein Stolpern«. Hacks und Revolution

vom 04.11.2017 | Veranstalter: Peter Hacks Gesellschaft e. V.

Anlässlich des 100. Jahrestages des russischen Oktoberumsturzes, möchte die Peter Hacks Gesellschaft nach dem Standort des Topos Revolution im Œvre des bedeutenden sozialistischen Dramatikers und Essayisten fragen. Die Sektionen möchten das Werk des DDR-Dramatikers in seine Lebens- und Schaffensphasen aufteilen, um die jeweilige Bedeutung und Sinngehalt von Revolution in Werk und Sozialismusverständnis von Hacks zu untersuchen. Kurz nach seiner Übersiedlung aus der Bundesrepublik in die DDR…

Tagung

Die Philosophie der Russischen Revolution. Ein Rückblick nach hundert Jahren

vom 28.09.2017 | bis zum 30.09.2017

Auf der internationalen Tagung an der Ruhr-Universität Bochum soll die Russische Revolution von 1917 nicht nur als Ereignis der Weltgeschichte, sondern auch als Idee, die die Moderne intellektuell neu strukturierte, historisch betrachtet werden. Es werden Vordenker und Konzepte einbezogen, die die Voraussetzungen der Revolution schufen. Dazu gehören sowohl utopische Hoffnungen als auch apokalyptische Erwartungen an eine Revolution. Ein weiterer Schwerpunkt sollen die neuen philosophischen…

Tagung

Weltkrieg. Spaltung. Revolution - Sozialdemokratie 1916 - 1922

vom 16.02.2017 | bis zum 17.02.2017

Die Tagung blickt auf die Geschichte der Sozialdemokratie während und nach dem Ersten Weltkrieg und fragt nach den aus dieser Zeit stammenden Traditionen, die sich in späterer Zeit in politischem Handeln zeigten oder Kontroversen auslösten. Der Erste Weltkrieg bedeutete für die deutsche wie die internationale Arbeiterbewegung eine Zäsur, in deren Folge sich aus der zunächst vereinigten Sozialdemokratie unterschiedliche Parteien aufspalteten. Anhand biographischer Studien sollen verschiedene…

Screenshot der Ankündigung der Lesungen "Völker, hört die Signale"

Lesung | Veranstaltungsreihe

Völker, hört die Signale!

vom 18.08.2017 | bis zum 03.09.2017

Die Lesereihe „Völker, hört die Signale“ thematisiert das soziale Experiment des Kommunismus, das im Herbst 1917 mit dem Sturm auf das Winterpalais seinen Anfang genommen hatte. In fünf Lesungen werden Texte aus den 100 Jahren, die seit der Russischen Revolution vergangen sind, vorgestellt. Sie beschreiben die Prozesse des gesellschaftlichen Aufbruchs und die darauf folgende Ernüchterung auf poetische, erzählerische und analytische Weise. Die Lesungen finden an verschiedenen Veranstaltungsorten…

Plakatausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" - © Bundesstiftung Aufarbeitung

Plakatausstellung | Veranstaltungsreihe

Der Kommunismus - Utopie und Wirklichkeit

vom 26.09.2017 | bis zum 31.01.2018

Die Volkshochschule (VHS) Osnabrück zeigt die Ausstellung Der Kommunismus in seinem Zeitalter der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vom 26. September 2017 bis 31. Januar 2018. Die Ausstellung wird von einer breit gefächerten Veranstaltungsreihe begleitet. Folgende Lesungen, Vorträge und Diskussionen werden stattfinden: Der Glaube an die Machbarkeit. Utopie, Gewalt und die kommunistische Idee formbarer Gesellschaften (Dr. Frank Wolff, 26. September), Der »kleine Mann« und die…

Screenshot der Website des History SummerCamp 2017

Workshop

History SummerCamp 2017

vom 27.09.2017 | bis zum 29.09.2017

50 Schüler aus ganz Deutschland beschäftigen sich beim History SummerCamp 2017 in Berlin drei Tage lang mit der Geschichte der kommunistischen Diktaturen in Europa, Deutschland und Berlin. Dabei geht es um Fragen wie zum Beispiel: Was haben die Russischen Revolutionen von 1917 mit Deutschland und Berlin zu tun? Wie wurde zu unterschiedlichen Zeiten an die Revolutionen erinnert? Wie könnten zeitgemäße Formen des Erinnerns aussehen? Die Schüler befassen sich mit den baulichen Hinterlassenschaften…

Logo Humboldt-Universität zu Berlin

Workshop | Call for Papers

Frei und gleich - gleich und fei? Zum Verhältnis von Menschenrechten und Kommunismus 1917-1989/91

vom 23.11.2017 | bis zum 25.11.2017

Für den Workshop Free and Equal - Equal and Free? Human Rights and Communism in the 20th century der vom 23.-25. November in Berlin stattfinden wird erbitten die Veranstalter bis zum 27. August Abstracts von bis zu 400 Wörtern. Die enge ideengeschichtliche Verbindung der Konzepte von Menschenrechten und Kommunismus nehmen die Veranstalter zum Anlass, um zu Fragen wie sich die verschiedenen kommunistischen Regime zur Entwicklung und Geltungsanspruch der Menschenrechte verhalten haben. Mögliche…

Der Veranstaltungsort, das AK-Bildungshaus Jägermayrhof. Screenshot von der Website.

Konferenz

Welten der Arbeit auf den Kopf gestellt – Revolutionen und Arbeitsbeziehungen in globalhistorischer Perspektive

vom 21.09.2017 | bis zum 23.09.2017

Die 53. Internationale Tagung der HistorikerInnen der Arbeiter- und anderer sozialer Bewegungen widmet sich dem Wandel in den Arbeitswelten, um das erneut aufgekommene Interesse an Revolutionen mit lebendigen Debatten im Bereich der Global Labour History zusammen zu bringen. Ausgehend von den grundlegenden Fragen über das Wechselverhältnis zwischen Revolutionen und Arbeit wird eine Reihe an Themengebieten, Fragestellungen und Untersuchungsansätzen diskutiert, bei denen alle Weltregionen…

Frauen fordern Brot und Frieden am 8. März 1917 in Petersburg. Gemeinfrei, Wikimedia Commons

Konferenz

1917 – Revolution in War, Society in Revolution

vom 19.09.2017 | bis zum 21.09.2017

Der vierte Teil der Konferenzreihe „Hobnailed Years in the Battlefields 1914 – 1918“ des Instituts für Militärgeschichte in Prag thematisiert das Jahr 1917, das geprägt war vom radikalen Umbruch der Weltpolitik, der Russischen Revolution, aber auch vom Aufbegehren gegen den Krieg innerhalb des Militärs und der Bevölkerung verschiedener kriegsbeteiligter Nationen. „1917 – Revolution in War, Society in Revolution“ setzt sich zum Ziel, ein so umfassendes wie tiefgreifendes Bild der Situation zu…

Logo der Universität Basel

Konferenz

Historische Museumsanalyse: Die Museen der ehemaligen Sowjetunion

vom 03.07.2017 | bis zum 04.07.2017

Gegenstand dieser Konferenz der Universität Basel ist die historische Analyse der sowjetischen Museumskultur. Wurden in den westeuropäischen Museen des 20. Jahrhunderts hauptsächlich kostbare Originale und Reichtümer der Vergangenheit ausgestellt, so sollten sowjetische Museen vor allem Wissen vermitteln, politisch bilden und den kulturellen Geschmack der Besucher schulen. Das sowjetische Museum ist aufgrund seiner empirischen Heterogenität als Forschungsgegenstand besonders interessant.…

Screenshot der Ankündigung "Kantate zum 20. Jahrestag der Oktoberrevolution"

Konzert

Kantate zum 20. Jahrestag der Oktoberrevolution

vom 23.08.2017

Sergej Prokofjews „Kantate zum 20. Jahrestag der Oktoberrevolution“ erzählt in zehn Sätzen vom Sturm auf das Winterpalais, von Lenins Tod und von der Verabschiedung einer neuen Verfassung unter Josef Stalin. Die Uraufführung sollte 1937 unter Mitwirkung von 500 Personen stattfinden, wozu es allerdings nicht kam. Der Pianist Prokofjew war über Nacht in Ungnade gefallen, weshalb die Proben abgebrochen wurden. Erst 1966 – lange nach Stalins und Prokofjews Tod – wurde das Werk der Öffentlichkeit…

Exposition Internationale des Arts et Techniques dans la Vie Moderne (Paris-1937) , le pavillon de l'URSS. Bildquelle: Wikimedia Commons, Paris 1937, Copyright "La Photolith", 4 rue Niépce, Paris - RCS Paris 354.012 Author auteur inconnu

Vortrag

Das Mandat der Gewissheit. Kommunismus als Avantgardeherrschaft

vom 20.07.2017

Im Rahmen der Summer School des Zentrums für Zeithistorische Forschungen (ZZF) hält der Direktor des Instituts Martin Sabrow am 20. Juli 2017 um 18.00 Uhr einen Vortrag mit dem Titel Das Mandat der Gewissheit. Kommunismus als Avantgardeherrschaft im ZZF in Potsdam. Ausgehend von der Herrschaftssoziologie Max Webers möchte Sabrow zeigen, dass die kommunistische Herrschaft mit den zeitgenössischen sozialwissenschaftlichen Termini noch nicht konzeptionalisierbar gewesen ist. Als Spezifikum der…

Konferenz

Second Conference of the European Labour History Network (ELHN)

vom 02.11.2017 | bis zum 04.11.2017

Bei der zweiten Konferenz des European Labour History Network wird die erste Session der Working Group zu “Workers, Labour and  Labour History in Modern Central-East Europe” stattfinden. Die Working Group zielt darauf ab, dieses Thema aus einer transnationalen und vorzugsweise vergleichenden Perspektive zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Dimensionen der Modernisierung der industriellen Arbeit und die zunehmende politische Partizipation der Arbeiter im 19.-20. Jahrhundert.…

Tagung

Nuklearkrise Revisited – Vom Ende der Entspannungspolitik bis zur letzten Phase des Kalten Krieges

vom 23.03.2017 | bis zum 25.03.2017

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt „Die Nuklearkrise in den 1970/80er Jahren“ erforscht die Auseinandersetzung um die atomare Bewaffnung und das Thema „Frieden“ im Kontext der erneuten Verschärfung des Ost-West-Konfliktes im sogenannten Zweiten Kalten Krieg nach einer Phase der relativen Entspannung. Die in Mannheim ansässige Forschungsgruppe veranstaltet die Tagung „,Nuklearkrise Revisited‘ – Vom Ende der Entspannungspolitik bis zur letzten Phase des Kalten…

Screenshot der Ankündigung "I Am Not Ashamed of My Communist Past"

Theaterstück

I Am Not Ashamed of My Communist Past

vom 29.08.2017 | bis zum 30.08.2017 | Sanja Mitrovic, Vladimir Aleksic

In dem Theaterstück „I Am Not Ashamed of My Communist Past”, das am 28. August 2017 in Weimar zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt wird, blicken die Theatermacherin Sanja Mitrovic und der Schauspieler Vladimir Aleksic auf ihre Kindheit und Jugend im Jugoslawien der 1980er-Jahre zurück. Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien existiert nur noch in ihrer Erinnerung: Neue Staaten mit anderen Namen und anderen Erzählungen über sich selbst sind an dessen Stelle getreten. Mitrovic und…

Workshop

Zukunftserwartungen in der russischen Februarrevolution

vom 06.04.2017 | bis zum 07.04.2017

Der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena veranstaltet am 6. und 7. April 2017 einen Workshop zur Februarrevolution im Russischen Reich, mit der das Revolutionsjahr 1917 begann. Als die Provisorische Regierung und der Sowjet in Petrograd ihre Herrschaft antraten, entstanden in der Bevölkerung Hoffnungen auf mehr Rechte und ein besseres Leben. Allerdings wurde diese Aufbruchsstimmung auch begleitet vom Ersten Weltkrieg, von antijüdische Gewaltexzessen und…