Tagungsbericht

Geschichtsmesse 2023 / Veranstaltungsbericht: Konflikt und Zusammenhalt. Demokratie und Gesellschaft seit den Freiheitsrevolutionen 1989/90

| Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Juliane Hoheisel / Lydia Thieme

Auf dem Foto ist eine Diskussionsrunde auf der Geschichtsmesse zu sehen. Gäste v.l.n.r.: DAGMARA JAJEŚNIAK-QUAST, RAMŪNAS MISIULIS, RAYNA BREUER, MARKUS MECKEL, Moderation: TAMINA KUTSCHER

Wie gespalten ist unsere Gesellschaft wirklich? Diese Frage stand im Mittelpunkt der 15. Geschichtsmesse der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Deren Direktorin, ANNA KAMINSKY (Berlin), betonte in ihrer Einführung, wie wichtig das Ausdiskutieren von Meinungsverschiedenheiten und das Ringen um Kompromisse sei: „Wir sind der Überzeugung, dass politische Bildner in der gegenwärtigen Situation nur eins tun können, um gegen die Spaltung der Gesellschaft anzukämpfen: Wir müssen Angebote formulieren […]. Wir müssen für die pluralistische und liberale Demokratie streiten.“

Über 300 Teilnehmer:innen aus Museen, Gedenkstätten, Schulen und Wissenschaftseinrichtungen diskutierten auf der Geschichtsmesse. Neben Vorträgen und Podiumsgesprächen wurden in vierzehn Panels auch über 60 aktuelle Projekte aus der Praxis der teilnehmenden Institutionen vorgestellt. Dieser Tagungsbericht konzentriert sich auf die im Plenum stattgefundenen Veranstaltungen.

 Der ausführliche Veranstaltungsbericht ist bei H/Soz/Kult online einsehbar.

Quelle

Tagungsbericht: Konflikt und Zusammenhalt. Demokratie und Gesellschaft seit den Freiheitsrevolutionen 1989/90, In: H-Soz-Kult, 12.06.2023, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/fdkn-136698>.

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