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BioLex

In der Kategorie BioLex sind drei wichtige Lexika mit über 5500 Biografien von überzeugten Kommunistinnen und Kommunisten, Renegatinnen und Dissidenten im Volltext recherchierbar.

 

Das Handbuch „Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945“ wird von Andreas Herbst und Hermann Weber in der 8. aktualisierten Ausgabe herausgegeben. Auf breiter Quellenbasis werden die Schicksale deutscher Kommunisten knapp geschildert, von denen etwa ein Drittel während der NS-Diktatur und durch den Stalinistischen Terror gewaltsam ums Leben kam.

Kurzbiografien zu Personen des politischen Lebens in der DDR stellt das von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andreas Herbst, Ingrid Kirschey-Feix herausgegebene Lexikon ostdeutscher Biographien „Wer war wer in der DDR?“ Ch. Links Verlag, 5. Aufl. 2010 bereit.

Zudem ist das Online-Lexikon www.dissdenten.eu ebenfalls auf unserer Seite aufrufbar. Die über 700 Biografien mit umfangreichen Informationen zu Oppositionellen, Bürgerrechtlern und  Dissidenten aus vielen Ländern Ost- und Mitteleuropas werden laufend erweitert.

 

BioLex - Wer war wer in der DDR

Gohr, Arnold

* 12.10.1896 ✝ 23.1.1983

Geb. in Wottnogge (Krs. Stolp, Hinterpomm./ Otnoga, Polen); Vater Kleinbauer; Dorfschule in Saviat, Gymnasium in Lauenburg u. Schlawe, mittlere Reife; 1913/14 Ausbildung zum Handlungsgehilfen; 1914 – 16 Buchhalter u. Disponent; 1916 – 20 Militärdienst u. Gefangenschaft; 1920 – 33 Mitgl. des Gewerkschaftsbundes der Angest., des Kriegsbeschädigtenverb. u. (1920) der DDP bzw. der Dt. Staatspartei; bis 1945 im Stickstoffsyndikat Berlin als Abt.-Ltr. u. Prokurist tätig.

1945 Mitbegr. der CDU Berlin-Köpenick; 1945 1. Krs.-Vors. der CDU; 1948/49 Stellv. Landesvors. der CDU Berlin; 1948/49 Mitgl. des Dt. Volksrats; 1948 – 58 Stadtrat u. Stellv. des OB von Groß-Berlin; 1948 – 64 Mitgl. des HV der CDU; seit 1949 Abg. der Volkskammer (1950 – 63 Berliner Vertreter); 1950 – 52 Vors. des Landesverb. Berlin der CDU; 1952 – 66 Mitgl. des Bez.-Verb. Berlin der CDU, seit 1958 des Sekr.; seit Febr. 1962 Mitgl. des Präs. der Dt.-Frz. Ges. der DDR; 1981 VVO; Ruhestand.

Helmut Müller-Enbergs

Information

Mehr Hinweise zu den beiden Lexika finden Sie unter Wer war wer in der DDR? und unter Handbuch der Deutschen Kommunisten