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In der Kategorie BioLex sind drei wichtige Lexika mit über 5500 Biografien von überzeugten Kommunistinnen und Kommunisten, Renegatinnen und Dissidenten im Volltext recherchierbar.

 

Das Handbuch „Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945“ wird von Andreas Herbst und Hermann Weber in der 8. aktualisierten Ausgabe herausgegeben. Auf breiter Quellenbasis werden die Schicksale deutscher Kommunisten knapp geschildert, von denen etwa ein Drittel während der NS-Diktatur und durch den Stalinistischen Terror gewaltsam ums Leben kam.

Kurzbiografien zu Personen des politischen Lebens in der DDR stellt das von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andreas Herbst, Ingrid Kirschey-Feix herausgegebene Lexikon ostdeutscher Biographien „Wer war wer in der DDR?“ Ch. Links Verlag, 5. Aufl. 2010 bereit.

Zudem ist das Online-Lexikon www.dissdenten.eu ebenfalls auf unserer Seite aufrufbar. Die über 700 Biografien mit umfangreichen Informationen zu Oppositionellen, Bürgerrechtlern und  Dissidenten aus vielen Ländern Ost- und Mitteleuropas werden laufend erweitert.

 

Handbuch Deutsche Kommunisten

Knoth, Johannes

* 20.11.1891 ✝ 27.6.1930

Geboren am 20. November 1891 in Solz/Krs. Rotenburg an der Fulda. Eisenbahnschaffner in Frankfurt/M., 1917 Mitglied der USPD, Ende 1920 der KPD. Knoth wurde am 20. Februar 1921 im Wahlkreis Hessen-Nassau als Abgeordneter für die KPD in den Preußischen Landtag gewählt. Bei den Wahlen zum Preußischen Landtag am 7. Dezember 1924 wurde Knoth nicht mehr aufgestellt, in der KPD spielte er keine Rolle mehr. Über sein weiteres politisches Leben ist nichts bekannt. Johannes Knoth starb am 27. Juni 1930 in Frankfurt/M.

Information

Mehr Hinweise zu den beiden Lexika finden Sie unter Wer war wer in der DDR? und unter Handbuch der Deutschen Kommunisten