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In der Kategorie BioLex sind drei wichtige Lexika mit über 5500 Biografien von überzeugten Kommunistinnen und Kommunisten, Renegatinnen und Dissidenten im Volltext recherchierbar.

 

Das Handbuch „Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945“ wird von Andreas Herbst und Hermann Weber in der 8. aktualisierten Ausgabe herausgegeben. Auf breiter Quellenbasis werden die Schicksale deutscher Kommunisten knapp geschildert, von denen etwa ein Drittel während der NS-Diktatur und durch den Stalinistischen Terror gewaltsam ums Leben kam.

Kurzbiografien zu Personen des politischen Lebens in der DDR stellt das von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andreas Herbst, Ingrid Kirschey-Feix herausgegebene Lexikon ostdeutscher Biographien „Wer war wer in der DDR?“ Ch. Links Verlag, 5. Aufl. 2010 bereit.

Zudem ist das Online-Lexikon www.dissdenten.eu ebenfalls auf unserer Seite aufrufbar. Die über 700 Biografien mit umfangreichen Informationen zu Oppositionellen, Bürgerrechtlern und  Dissidenten aus vielen Ländern Ost- und Mitteleuropas werden laufend erweitert.

 

Wer war wer in der DDR?

Kratz, Heinz

* 5.2.1926 ✝ 31.5.1992

Geb. in Leipzig, Schriftsetzerlehre, Studium an der FS für Polygraphie in Leipzig; danach Red. der Fachztschr. »Zellstoff u. Papier«; 1961 – 64 Ltr. des Verlags für Buch- u. Bibliothekswesen Leipzig; nach Angliederung dieses Verlags 1964 an den Lexikonverlag Bibliograph. Institut Wechsel zum Fachbuchverlag B. G. Teubner, 1966 – 91 Dir. einer Gruppe von Fachverlagen, zu der neben Teubner seit 1964 auch die Akadem. Verlagsgesell. Geest & Portig u. ab 1968 S. Hirzel gehörten.

1991 Reprivatisierung der drei Einzelverlage; Verdienste um die Verbreitung hochspez. Fachlit. v. a. in den Bereichen Mathematik, Physik und Altertumswiss., die zu einem großen Teil in die Bundesrep. Dtl. exportiert wurde; langj. ehrenamtl. Mitarbeit im Börsenverein des Dt. Buchhandels Leipzig, u. a. als Vors. der Revisionskommission.

Bähring, H. u. Rüddiger, K.: Lexikon der Buchstadt Leipzig, Taucha 2008.

Christoph Links

Information

Mehr Hinweise zu den beiden Lexika finden Sie unter Wer war wer in der DDR? und unter Handbuch der Deutschen Kommunisten