Maron, Karl (1954)
Siehe auch die Jahre 1953 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969
* 27. 4. 1903 in Berlin, Volksschule, Schlosser, 1920 Gewerkschaft, 1925 Beitritt zur KPD; Journalist. 1932 Vorsitzender des Arbeitersportvereins Fichte. Nach 1933 emigriert, stellv. Chefredakteur der Kriegsgefangenenzeitung „Freies Deutschland“, Instrukteur in den Antifa-Lagern. 1945 zum stellv. Oberbürgermeister von Berlin ernannt. Nach den Berliner Wahlen von 1946 wieder Journalist, organisierte er das Netz der Volkskorrespondenten. 1948/49 Leiter der Wirtschaftsabt. des Ostberliner Magistrats; seit 31. 8. 1950 Chef der Volkspolizei; ihm untersteht die allgemeine Polizei (Gewerbe-, Kriminal-, Schutz- und Verwaltungspolizei und die Verkehrspolizei), nicht dagegen die militärische Volkspolizei, die Transport- und die Grenzpolizei. Dienstrang: Generalinspekteur.
Fundstelle: SBZ von A–Z. Zweite, durchgesehene und erweiterte Auflage, Bonn 1954: S. 105
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1954 wider.
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