DDR von A-Z, Band 1956

Götting, Gerald (1956)

 

 

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969


 

* 9. 6. 1923 in Nietleben/Halle als Sohn eines Kaufmanns, Gymnasium, Wehrdienst, bis 1947 Arbeit im Kriegsschädenamt Halle, danach Philosophiestudium in Halle. 1946 Mitgl. der CDU und FDJ, 1948 Mitgl. des CDU-Landesvorstandes Sachsen-Anhalt, stellv. Vorsitzender der CDU, im Nov. 1949 Geschäftsführer, im Sept. 1954 zum Mitgl. des Präsidiums des Hauptvorst, der CDU gewählt. Seit 7. 10. 1949 Abgeordneter, seit Okt. 1950 Vizepräsident der Volkskammer. Am 6. 5. 1955 mit dem „Vaterländischen Verdienstorden“ in Silber ausgezeichnet. G. hat maßgebenden Anteil an der ideologischen Wendung der Ost-CDU zum sogen. „Christlichen Realismus“. (CDU)


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 99


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1956 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/goetting-gerald verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.