DDR von A-Z, Band 1958

Berija, Lawrenti Pawlowitsch (1958)

 

 

Siehe auch die Jahre 1954 1956


 

* 29. 3. 1899 in Abchasien (Georgien) als Sohn eines Bauern. 1917 Anschluß an die bolschewistische Partei. Seit 1922 in der Geheimpolizei tätig; Chef der GPU und später Sekretär der KP in Georgien, 1938 zum Generalkommissar für Staatssicherheit und Volkskommissar für innere Angelegenheiten berufen. 1946 Mitglied des Politbüros und stellv. Ministerpräsident. Nach Stalins Tod stellv. Ministerpräsident und Innenminister. Im Juli 1953 als Staatsfeind und Agent verhaftet, am 23. 12. 1953 mit sechs „Komplicen“ in einem Geheimprozeß zum Tode verurteilt und erschossen.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Vierte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1958: S. 50


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1958 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für allgemeine Personenrecherchen wird neben der Rubrik BioLeX

auch auf andere biographische Nachschlagewerke verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.