DDR von A-Z, Band 1959

Renn, Ludwig (1959)

 

 

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966


 

Pseudonym für Arnold Vieth von Golssenau. [S. 300]* 22. 4. 1889 als Sohn eines kgl. sächs. Prinzenerziehers in Dresden; Gymnasium, Fahnenjunkerschule Offizier der kgl.-sächs. Armee, 1920 als Hauptmann aus der Reichswehr ausgeschieden. Danach Studium, Beginn der schriftstellerischen Tätigkeit. 1928 KPD, von 1933 bis 1935 Haft, anschließend Emigration in die Schweiz. Im Spanischen Bürgerkrieg Bataillonskommandeur der Internationalen Brigaden. 1939 Emigration über England und USA nach Mexiko, dort von 1941 bis 1945 Präsident der Emigrantenorganisation Freies Deutschland, Dozent an Universitäten. 1947 in die SBZ, Professor an der TH Dresden, Schriftsteller in Berlin und Dresden. Mitgl. der Deutschen ➝Akademie der Künste in Ost-Berlin, Sekretär der Sektion Sprache und Dichtung, Vors. der Berliner Sektion des Deutschen ➝Schriftstellerverbandes.

 

Werke: „Krieg“ (1928), „Nachkrieg“ (1930), „Rußlandfahrten“ (1932), „Adel im Untergang“ 1947) u. a.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Fünfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1959: S. 299–300


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1959 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/renn-ludwig verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.