DDR von A-Z, Band 1960

Hygiene-Inspektion (1960)

 

 

Siehe auch:


 

Wie in der SU als Abteilung beim Gesundheitsministerium und als Referat bei den Bezirksräten die zentrale Leitstelle für die Bekämpfung der übertragbaren Krankheiten und die Kontrolle der Umwelt- und Lebensmittelhygiene. Unter ihr 22 „Bezirks-Hygiene-Institute“ (früher „Zentralstellen für Hygiene“). In den Kreisen sind die Kreisärzte Leiter der „HI. des Kreises“, und zwar, abweichend vom Prinzip der „doppelten Unterstellung“ (Kommunale ➝Selbstverwaltung), eindeutig weisungsgebunden. Unterste örtliche Organe sind die „Hygiene-Kontrollpunkte“, besetzt bisher mit „Hygiene-Aufsehern“, künftig „Hygiene-Inspektoren“, die zum Mittleren Medizinischen Personal zählen. Die HI. hat in allen Instanzen Exekutiv- und Strafvollmacht. (Gesundheitswesen)

 

Literaturangaben

  • Weiss, Wilhelm: Das Gesundheitswesen in der sowjetischen Besatzungszone. 3., erw., von Erwin Jahn völlig umgearb. Aufl. (BB) 1957. Teil I (Text) 98 S., Teil II (Anlagen) 189 S.

 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 173


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Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.