Bredel, Willi (1962)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966
* 3. 5. 1901 in Hamburg als Sohn eines Zigarettenarbeiters, Metalldreher bei Blom & Voß, später zur See gefahren. 1919 KPD, Redakteur an Arbeiterzeitungen in Hamburg und Essen, 2 Jahre Festungshaft wegen Hoch- und Landesverrats, schreibt in dieser Zeit seine ersten Romane, die sofort ins Russische übersetzt werden. 1933 KZ, 1934 Emigration nach Prag und von dort in die SU, 1937 Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg, dann [S. 82]wieder in der SU. Während des Krieges Mitgl. des Nationalkomitees Freies Deutschland. 1945 Rückkehr nach Deutschland, Mitbegründer des Deutschen Kulturbundes, ordentliches Mitgl. der Deutschen ➝Akademie der Künste in Ost-Berlin, Dr. h. c. Seit 6. 4. 1954 Mitgl. des ZK der SED. Veröffentlichungen: „Maschinenfabrik N & K“, „Die Prüfung“, „Begegnung am Ebro“, Trilogie „Verwandte und Bekannte“, Thälmann-Biographie u. a.
Literaturangaben
- Balluseck, Lothar von: Dichter im Dienst — der sozialistische Realismus in der deutschen Literatur. Wiesbaden 1956, Limes-Verlag. 161 S. m. 8 Tafeln.
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 81–82
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1962 wider.
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Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/bredel-willi verwiesen.
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