DDR von A-Z, Band 1962

Weigel, Helene (1962)

 

 

Siehe auch die Jahre 1960 1963 1965 1966


 

* 12. 5. 1900 in Wien als Tochter eines Prokuristen, Lyzeum, mit 16 Jahren zum Theater. Nach kurzem Engagement an kleineren Bühnen 1918 Frankfurt, dann Deutsches Theater Berlin. Daneben künstlerische Betätigung in Arbeiterversammlungen. Volksbühne Berlin, Dramaturgie bei Max Reinhardt. 1923 Begegnung [S. 481]mit Bert ➝Brecht, den sie später heiratet. Nach 1933 Emigration, über Prag, Wien, Paris, Schweiz, Skandinavien in die USA. 1948 nach Ost-Berlin, Gründung des „Berliner Ensembles“, das sie seit 1949 leitet. 1954 parteilose Kandidatin der SED für die Wahlen zum West-Berliner Abgeordnetenhaus. Akademie der Künste. Rollendarstellungen: „Die Mutter“ (Gorki/Brecht), „Mutter Courage und ihre Kinder“ (Brecht) u. a. Am 12. 5. 1960 mit dem Titel „Professor“ ausgezeichnet.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 480–481


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1962 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/weigel-helene verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.