DDR von A-Z, Band 1963

Ausländerstudium (1963)

 

 

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1969 1975 1979 1985


 

Grundlage des A. sind die kulturellen Abmachungen mit kommunistischen Staaten und Entwicklungsländern. Das Gros der Studenten aus den Entwicklungsländern, vor allem den afrikanischen Ländern, kommt auf der Grundlage des Austauschprogramms der Internationalen Stu[S. 49]denten-Union in die SBZ. Bevor sie ihr Fachstudium aufnehmen, haben sie am Institut für ausländische Studenten in Leipzig die deutsche Sprache zu erlernen. Ausländer studieren an fast allen Hochschulen, vor allem aber an der Technischen Universität Dresden, den Universitäten Leipzig und Ost-Berlin. Sie werden in Sektionen für ausländische Studenten zusammengefaßt, sorgfältig propagandistisch betreut und meistens in Internaten untergebracht. Sie erhalten Stipendien, die höher liegen als die durchschnittlichen Sätze für die inländischen. Die Zahl der ausländischen Studierenden wird auf 2.500 geschätzt.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 48–49


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.