DDR von A-Z, Band 1969

Burghardt, Max, Prof. (1969)

 

 

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* 27. 11. 1893 in Wickendorf/Meckl., Generalintendant a. D., Präsident des Deutschen Kulturbundes seit 1958. Mitgl. der SED seit 1946, des ZK der SED seit 1959.

 

Real- u. Theaterschule. Schauspieler. Soldat im 1. Weltkrieg. 1930 KPD. 1935–1941 wegen antifaschist. Tätigkeit inhaftiert, danach dienstverpflichtet. 1946 NWDR Köln. 1947 Referent für Theater u. Musik in der Zentralverwaltung, später im Ministerium für Volksbildung in Ostberlin. 1950 Generalintendant der Städt. Bühnen Leipzig, 1954–1962 der Staatsoper Ostberlin. Mitgl. der Deutschen Akademie der Künste.

 

Auszeichnungen: 1958 Prof.-Titel. 1952 (III.) u. 1959 (II. Kl.) Nationalpreis. 1955 Vaterl. Verdienstorden in Silber, 1965 in Gold.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 755


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/burghardt-max-georg-emanuel verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.