DDR von A-Z, Band 1969

Deutsche Künstler-Agentur (1969)

 

 

Siehe auch:


 

Zentrale des VEB Konzert- und Gastspieldirektionen, die (bis 1952 unter der Bezeichnung Deutscher Veranstaltungsdienst, dann Deutsche Konzert- und Gastspieldirektion) nahezu monopolistisch die Vermittlung aller Darbietungen der darstellenden Kunst (einschl. Kabarett, Variete, Artistik, Puppenspiel) besorgt. Die DKA ist dem Ministerium für Kultur, Sektor Veranstaltungswesen, unterstellt, koordiniert die Vermittlung von Spitzenkünstlern innerhalb Mitteldeutschlands und führt im Zusammenwirken mit dem Verband Deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler Tourneen ausländischer Ensembles sowie solcher aus der BRD in Mitteldeutschland durch (Kultureller Austausch). Nach einer Äußerung des stellv. Kulturministers Bork vom April 1967 erfüllt die DKA ihre Aufgabe, „Instrument zur Entwicklung des sozialistischen Unterhaltungswesens“ zu sein, aber noch nicht; dazu bedürfe es einer klaren Konzeption und der zuverlässigen Anleitung durch das Ministerium (Bestätigung langfristiger Pläne, Genehmigung aller Verträge vor Abschluß, strenge Kontrolle der Devisen). Generaldirektor: Ernst Zielke.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 149


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.