DDR von A-Z, Band 1969

Grundig, Lea, geb. Langer, Prof. (1969)

 

 

* 23. 3. 1906 in Dresden. Hochschullehrerin, Präsident des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands seit 1964. Mitgl. der SED, seit 1963 Mitgl. des ZK der SED. Nach Besuch der Kunstakademie Dresden Malerin und Grafikerin. 1926 KPD. Bis 1930 Mitgl. der Kunstgenossenschaft, dann der „Assoziation revolutionärer bildender Künstler Deutschlands“. Nach 1933 mehrmals verhaftet, 1939 Emigration, u.a. in Palästina. Nach Rückkehr 1949 Professor für Grafik an der Hochschule für bildende Künste in Dresden. 1958 Tod ihres Mannes, des Kunstmalers Hans Grundig.

 

Auszeichnungen: u.a. Vaterl. Verdienstorden in Gold.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 760


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/grundig-lea verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.