Markowitsch, Erich (1969)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966
* 9. 4. 1913 in Berlin. Werksdirektor des VEB Eisenhüttenkombinat in Eisenhüttenstadt seit 1967. Mitgl. der SED seit 1946.
Oberschule, danach als Arbeiter tätig. 1929 KJVD, 1930 KPD, 1932–1933 KP-Funktionär in Hamburg. Während der NS-Zeit Zuchthaus und KZ. 1945 Volkspolizei, Leiter des Kriminalamtes Thüringen Ost, danach Leiter einer Polizeischule. 1947 Kaderleiter der Max-Hütte, Unterwellenborn, später Aufbauleiter der Erzgrube West in Badeleben. 1950–1954 Fernstudium an der SED-Parteihochschule, 1957 Fernstudium an der Fachschule für Roheisen Unterwellenborn, 1954–1959 Werksdirektor des VEB Eisenhüttenkombinat Eisenhüttenstadt, zugleich ab 1956 im Büro der SED-Kreisleitung Eisenhüttenstadt. 1959 Leiter der Abt. Berg- u. Hüttenwesen der Staatl. Plankommission. Seit 31. 7. 1961 Stellv. d. Vors. des Volkswirtschaftsrates, Mitgl. des Wiss. Rates für die friedliche Anwendung der Atomenergie beim Ministerrat. 1962 bis 1967 Mitgl. des Ministerrates. 1965 bis 1965 Leiter des neugegründeten Staatl. Amtes für Berufsausbildung im Range eines Ministers. Seit Okt. 1967 wieder Werksleiter in Eisenhüttenstadt.
Auszeichnungen: 1956 Vaterl. Verdienstorden in Silber, 1963 u. 1965 Orden Banner der Arbeit.
Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 766
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider.
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Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/markowitsch-erich verwiesen.