DDR von A-Z, Band 1969

Schwangerschaftsverhütung (1969)

 

 

Siehe auch:

  • Schwangerschaftsverhütung und -unterbrechung: 1975 1979 1985

 

Erst in jüngster Zeit ist S. als legitim anerkannt worden, offensichtlich gegen starke bevölkerungspolitische Bedenken (Bevölkerung) und lediglich unter dem Druck der öffentlichen Meinung, die aus dem Fernsehen über Möglichkeiten und Verbreitung der „Pille“ unterrichtet ist. Jedoch ist medikamentöse S. ausdrücklich der ärztlichen Verordnung vorbehalten und offiziell auf Fälle gesundheitlicher Notwendigkeit beschränkt. Ein wirksames Präparat wird bei Jenapharm hergestellt (Arzneimittelversorgung). Über die tatsächliche Verbreitung der S. ist Zuverlässiges nicht bekannt. (Sexuelle ➝Aufklärung)


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 548


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.