DDR von A-Z, Band 1975

Gesellschaft „Neue Heimat“, „Vereinigung in der DDR für Verbindungen mit Bürgern deutscher Herkunft im Ausland“ (1975)

 

 

Siehe auch:

  • Gesellschaft „Neue Heimat“: 1965
  • Gesellschaft „Neue Heimat“, „Vereinigung in der DDR für Verbindungen mit Bürgern deutscher Herkunft im Ausland“: 1966 1969 1979 1985

 

Die GNH. wurde im Dezember 1964 als Instrument der Auslandspropaganda der SED gegründet; ihr schloß sich der zum gleichen Zweck 1960 in Berlin konstituierte Arbeitskreis zur Pflege der deutschen Sprache und Kultur an, der „allen Freunden deutscher Kultur und Sprache im Ausland helfen und ihnen das Kennenlernen der Schönheiten der deutschen Literatur und Kunst erleichtern“ will. Die GNH. und der Arbeitskreis bedienen sich dazu aller Mittel der Öffentlichkeitsarbeit wie Veranstaltungen, Vorträge, Konzerte, Kurse, Bücher, Filme, Fotos und sonstigen Anschauungs- und Lehrmaterials. Die Bedeutung der [S. 370]GNH. ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Teile ihrer Aufgaben werden gegenwärtig von den Botschaften der DDR im Ausland wahrgenommen, die im Zuge der weltweiten völkerrechtlichen Anerkennung der DDR in den Jahren 1972/1973 in 109 (Stand 10. 9. 1974) Staaten bestehen.

 

Zeitschriften: „Neue Heimat, Journal aus der DDR“ und „Fakten und Meinungen (Kurzinformationen aus Zeitungen der DDR)“.

 

Präsident: Ludwig Renn.


 

Fundstelle: DDR Handbuch. Köln 1975: S. 369–370


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.