Gesellschaft „Neue Heimat“, „Vereinigung in der DDR für Verbindungen mit Bürgern deutscher Herkunft im Ausland“ (1975)
Siehe auch:
- Gesellschaft „Neue Heimat“: 1965
Die GNH. wurde im Dezember 1964 als Instrument der Auslandspropaganda der SED gegründet; ihr schloß sich der zum gleichen Zweck 1960 in Berlin konstituierte Arbeitskreis zur Pflege der deutschen Sprache und Kultur an, der „allen Freunden deutscher Kultur und Sprache im Ausland helfen und ihnen das Kennenlernen der Schönheiten der deutschen Literatur und Kunst erleichtern“ will. Die GNH. und der Arbeitskreis bedienen sich dazu aller Mittel der Öffentlichkeitsarbeit wie Veranstaltungen, Vorträge, Konzerte, Kurse, Bücher, Filme, Fotos und sonstigen Anschauungs- und Lehrmaterials. Die Bedeutung der [S. 370]GNH. ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Teile ihrer Aufgaben werden gegenwärtig von den Botschaften der DDR im Ausland wahrgenommen, die im Zuge der weltweiten völkerrechtlichen Anerkennung der DDR in den Jahren 1972/1973 in 109 (Stand 10. 9. 1974) Staaten bestehen.
Zeitschriften: „Neue Heimat, Journal aus der DDR“ und „Fakten und Meinungen (Kurzinformationen aus Zeitungen der DDR)“.
Präsident: Ludwig Renn.
Fundstelle: DDR Handbuch. Köln 1975: S. 369–370
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