DDR von A-Z, Band 1979

Oberste Bergbehörde der DDR (1979)

 

 

Siehe auch:


 

Zentrales Organ des Ministerrats. Zuständig für die sicherheitstechnische Beaufsichtigung des Bergbaus sowie für die Regelung bestimmter grundsätzlicher Fragen des Bergbaus und der öffentlichen Sicherheit. Ihr obliegt u. a. die Durchführung von Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen, Bränden. Katastrophen und sonstigen Betriebsstörungen sowie die Wiederurbarmachung der vom Bergbau beanspruchten Flächen. So wurden zwischen 1960 und 1970 von den neu aufgeschlossenen 26.000 ha ca. 16.000 ha wieder urbar gemacht. Angestrebt wird eine vorwiegend wasserwirtschaftliche Nutzung von Tagebaurestlöchern (Speicherbecken, Naherholung, Binnenfischerei). Die OB. wurde mit Wirkung vom 1. 9. 1959 aus der Technischen Bergbauinspektion gebildet. Ihr Sitz ist Leipzig. Unterstellt sind ihr 8 regionale Bergbehörden mit Sitz in Staßfurt. Senftenberg. Halle, Erfurt, Freiberg, Borna, Zwickau und Karl-Marx-Stadt. Leiter der OB. ist Hilmar Träger.


 

Fundstelle: DDR Handbuch. 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln 1979: S. 770


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.