Oberste Bergbehörde der DDR (1979)
Siehe auch:
- Bergbehörde, Oberste: 1966
Zentrales Organ des Ministerrats. Zuständig für die sicherheitstechnische Beaufsichtigung des Bergbaus sowie für die Regelung bestimmter grundsätzlicher Fragen des Bergbaus und der öffentlichen Sicherheit. Ihr obliegt u. a. die Durchführung von Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen, Bränden. Katastrophen und sonstigen Betriebsstörungen sowie die Wiederurbarmachung der vom Bergbau beanspruchten Flächen. So wurden zwischen 1960 und 1970 von den neu aufgeschlossenen 26.000 ha ca. 16.000 ha wieder urbar gemacht. Angestrebt wird eine vorwiegend wasserwirtschaftliche Nutzung von Tagebaurestlöchern (Speicherbecken, Naherholung, Binnenfischerei). Die OB. wurde mit Wirkung vom 1. 9. 1959 aus der Technischen Bergbauinspektion gebildet. Ihr Sitz ist Leipzig. Unterstellt sind ihr 8 regionale Bergbehörden mit Sitz in Staßfurt. Senftenberg. Halle, Erfurt, Freiberg, Borna, Zwickau und Karl-Marx-Stadt. Leiter der OB. ist Hilmar Träger.
Fundstelle: DDR Handbuch. 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln 1979: S. 770