Kastner, Hermann (1953)
Siehe auch die Jahre 1954 1956
* 25. 10. 1886 in Berlin. Rechtsanwalt, Professor an der Leopold-Akademie, Berlin. Ab 1922 Abg. der Deutschen Demokratischen Partei im sächsischen Landtag. Nach 1933 wieder Anwalt; 1946–48 Stellvertreter des Ministerpräsidenten und Justizminister von Sachsen; 1948 Präsident des Deutschen Volksrats; 1949 Vorsitzender der LDPD. 1950 Stellvertreter des Ministerpräsidenten der „DDR“. Wegen mehrerer Skandalaffären im Sommer 1950 aus der LDP ausgeschlossen und zum Verzicht auf sein Ministeramt gezwungen. Auf Befehl der SKK 1951 wieder in die LDP aufgenommen und zum Vorsitzenden des sowjetzonalen „Förderungsausschusses der Intelligenz“ berufen.
Fundstelle: SBZ von A–Z. Bonn, 1953: S. 68
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1953 wider.
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Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/kastner-hermann verwiesen.