DDR von A-Z, Band 1954

Außenhandel, Kammer für (1954)

 

 

Siehe auch:


 

Im November 1952 „zur Förderung und Intensivierung des Handels“ der Sowjetzone mit den westlichen Ländern errichtet (Präsident Dr. Lessing-SED). U. a. empfängt die KfA. die ausländischen Handelsdelegationen und gibt Zeitschriften und Informationsmaterial heraus; wirkt bei den Abschlüssen von Außenhandelsverträgen beratend mit; soll Spannungen zwischen der Bundesrepublik und ihren Außenhandelspartnern beobachten und ausnutzen. Sitz ist Berlin. Dienstaufsicht führt das Ministerium für Außenhandel und Innerdeutschen Handel. — Am 1. 4. 1953 eröffnete die KfA. in den größeren Orten der Zone Außenstellen zur Beratung von Exportbetrieben. (Außenhandel)


 

Fundstelle: SBZ von A–Z. Zweite, durchgesehene und erweiterte Auflage, Bonn 1954: S. 23


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.