Chwalek, Roman (1954)
Siehe auch das Jahr 1953
* 24. 7. 1898 in Woinowitz (OS), Volksschule, Maschinenschlosser bei der Reichsbahn Funktionär des Einheitsverbandes deutscher Eisenbahner KPD-Mitglied seit 1920, Stadtverordneter in Oppeln, 1930 M. d. R. 1928 wegen kommunistischer Zersetzungsarbeit aus dem Einheitsverband der deutschen Eisenbahner ausgeschlossen, organisierte er dann die „Revolutionäre Gewerkschaftsopposition“ (RGO). 1934 wurde Ch. wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt, kam dann ins KZ Sachsenhausen. Nach 1945 erster Vorsitzender des Berliner FDGB, 1948 Leiter der I. G. Eisenbahn der SBZ; seit Okt. 1950 Abg. der Volkskammer, seit 15. 11. 1950 Minister für Arbeit, seit 1. 5. 1953 Minister für Eisenbahnwesen.
Fundstelle: SBZ von A–Z. Zweite, durchgesehene und erweiterte Auflage, Bonn 1954: S. 37
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1954 wider.
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Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/chwalek-roman verwiesen.
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