DDR von A-Z, Band 1954

Innen- und Außenhandel, Deutscher (DIA) (1954)

 

 

Siehe auch:


 

Durch die organisatorische Zusammenfassung der „Gesellschaft für Innerdeutschen Handel“ und der DAHA (Außenhandel) Ende August 1951 errichtete umfassende staatliche Handelsorganisation der SBZ. Der Zusammenschluß bezweckte die „Ausschöpfung aller operativen Möglichkeiten des Innen- und Außenhandels“, d. h. die verstärkte Politisierung des innerdeutschen und Außenhandels. Weisunggebend ist das Ministerium für Außen- und Innerdeutschen Handel (MAI).

 

Z. Z. bestehen folgende 17 „volkseigene“ DIA-Handelsunternehmen:

 

- Maschinen-Import

 

- Maschinen-Export

 

- Transportmaschinen

 

- Chemieausrüstungen

 

- Feinmechanik/Optik

 

- Werkzeugmaschinen und Metallwaren

 

- Elektrotechnik

 

- Chemie

 

- Bergbau

 

- Glas, Keramik

 

- Nahrung

 

- Textil

 

- Holz und Papier

 

- Kulturwaren

 

- Industrietextil

 

- Metall

 

- Kompensation

 

[S. 74]Sitz sämtlicher DIA-Handelsunternehmen ist Berlin. Über die Entwicklung des sowjetzonalen Handels Außenhandel und Interzonenhandel.


 

Fundstelle: SBZ von A–Z. Zweite, durchgesehene und erweiterte Auflage, Bonn 1954: S. 73–74


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.