DDR von A-Z, Band 1954

Keßler, Heinz (1954)

 

 

Siehe auch:


 

* 26. 1. 1920 in Chemnitz betätigte sich vor 1933 in der kommunistischen Jugendorganisation, dann als Handarbeiter tätig, 1941 als Soldat der Wehrmacht zur Roten Armee übergelaufen und in der SU auf Antifa-Schulen „umgeschult“. 1945 baute er im KP-Auftrag in Berlin die „antifaschistischen Jugendausschüsse“ auf, wurde anschließend erster Vorsitzender der FDJ in Berlin und 1949 Sekretär des FDJ-Zentralrats, 1950 2. Vorsitzender, seit 24. 7. 1950 Mitgl. des ZK. Die Angleichung der FDJ an die Komsomol-Organisation der SU ist vorwiegend sein Werk. 1950 Mitglied des ZK der SED und Chefinspekteur der Volkspolizei, als deren Verbindungsmann zur FDJ er gleichzeitig fungierte. Bei Ausbau der militärischen Volkspolizei-Verbände wurde K. Chef der VP-Luft (Luftwaffe der SBZ im Rahmen der KVP), stellvertre[S. 81]tender Innenminister und Generalmajor der KVP. (Volkspolizei)


 

Fundstelle: SBZ von A–Z. Zweite, durchgesehene und erweiterte Auflage, Bonn 1954: S. 80–81


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1954 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/kessler-heinz verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.