Grüber, Heinrich (1958)
Siehe auch die Jahre 1959 1960
* 24. 6. 1891 in Stolberg/Rhld. als Sohn eines Messingfabrikanten. Studium der ev. Theologie in Bonn, Berlin und Utrecht, Pfarrer, später Anstaltsleiter in Düsseldorf und Templin. Nach 1933 führendes Mitgl. d. Bekennenden Kirche, Pfarrer in Kaulsdorf, ermöglichte rassisch Verfolgten durch das „Büro Gröber“ die Auswanderung, mehrfach verhaftet, 1940 bis 1943 KZ. Nach 1945 Propst und Hauptpfarrer, führend in zahlreichen kirchl. caritativen Verbänden. Seit 1949 Bevollmächtigter der ev. Kirche bei der Regierung der „DDR“. Dr. h. c. (Kirchenpolitik)
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Vierte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1958: S. 121
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1958 wider.
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Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/grueber-heinrich verwiesen.
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