DDR von A-Z, Band 1958

Harich, Wolfgang (1958)

 

 

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966


 

* 9. 12. 1923 in Königsberg/Ostpr. als Sohn eines Schriftstellers. Philosophiestudium in Berlin, Dr. phil, 1943 Soldat, 1944 und 1945 desertiert. Nach 1945 Journalist in West-, später in Ostberlin. 1946 SED. 1948 Lehrauftrag für marx. Philosophie an der Universität in Ostberlin, 1949 Besuch der Parteihochschule der SED, anschließend Professor, bis zu seiner Verhaftung Chefredakteur der „Deutschen Zeitschrift für Philosophie“ in Ostberlin. Am 29. 11. 1956 wegen „Bildung einer konspirativen staatsfeindlichen Gruppe“ verhaftet und am 9. 3. 1957 zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. (Revisionismus)


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Vierte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1958: S. 129


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1958 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/harich-wolfgang verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.