DDR von A-Z, Band 1960

Arbeitsgemeinschaften, Sozialistische (1960)

 

 

Siehe auch:


 

Gemeinschaften der sozialistischen Arbeit, seit Anfang 1958 eingeführte Form der Zusammenarbeit zwischen technischer Intelligenz und Produktionsarbeitern mit der Zielsetzung, im Interesse der Beschleunigung des Tempos der sozialistischen ➝Rekonstruktion die innerbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit genauer auf die betrieblichen Erfordernisse und Gegebenheiten abzustimmen. Die SA. wurden zunächst im Elektrochemischen Kombinat Bitterfeld gegründet, dann aber schnell auch in allen übrigen Wirtschaftszweigen eingeführt. Es soll bereits (Juli 1960) über 36.000 SA. mit rd. 300.000 Mitarbeitern geben, die z. T. miteinander im Erfahrungsaustausch stehen und teilweise auch betriebsexterne Kräfte, z. B. von [S. 28]örtlich benachbarten Hochschulen, einbezogen haben. (Brigaden der sozialistischen Arbeit)


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 27–28


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.