DDR von A-Z, Band 1960

Opitz, Max (1960)

 

 

Siehe auch das Jahr 1959


 

* 11. 9. 1890 in Bernsdorf/Erzgeb. als Sohn eines Bergarbeiters, Volksschule, Tischler. Seit 1908 gewerkschaftlich organisiert, 1917 Spartakusbund, 1919 KPD, 1925 Bezirksleiter der KPD Erzgebirge/Vogtland, 1929 Mitgl. des ZK der KPD, 1931 Parteisekretär und Mitarbeiter der Org.-Abt. der KPD in Düsseldorf, danach politischer Leiter der KPD Frankfurt/M., 1930 bis 1933 Bezirksleiter der KPD im Ruhrgebiet. 1933 verhaftet, 1934 drei Jahre Zuchthaus, nach Strafverbüßung weiter in Haft, 1938 zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt, 1941 bis 1945 im KZ Sachsenhausen. Nach 1945 Polizeipräsident von Dresden und Chef der Sächsischen Landespolizei. Seit 1950 Abg. der Volkskammer, seit 1951 Staatssekretär und Leiter der Präsidialkanzlei beim Präsidenten der Republik.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 299


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1960 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/opitz-max verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.