DDR von A-Z, Band 1960

Rehabilitation (1960)

 

 

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985


 

Der Begriff, in der Medizin der westlichen Länder seit langem allgemein verbreitet, wird in der SBZ erst seit 1958 verwendet: Ziel ist, „Menschen, die in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu lassen“, indem „die Wiedereingliederung in den gesellschaftlichen Produktionsprozeß gesichert“ wird („Perspektivplan“). Hierfür im Siebenjahrplan: R.-Zentren für Folgezustände bestimmter Krankheiten (z. B. Polio) und für behinderte Kinder und Jugendliche, Umwandlung des Krankenhauses Erlabrunn (Wismut AG) in eine „zentrale R.-Stätte für die Hauptgebiete der Medizin“, schließlich für die R. psychiatrisch Kranker die Einrichtung von Spezialabteilungen für ambulante Arbeitstherapie bei Polikliniken. Die praktische Arbeit der R. steht in den Anfängen. (Gesundheitswesen)


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 338


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.