DDR von A-Z, Band 1962

Holzindustrie (1962)

 

 

Siehe auch:


 

Die H. gehört zu den zurückgebliebenen Industriezweigen der Leichtindustrie. Etwa drei Fünftel der rd. 150.000 Be[S. 184]schäftigten in der H. sind in „volkseigenen“ Betrieben tätig. Die unzureichende Versorgung mit Holz (Forstwirtschaft), mit ausländischen Furnieren für die Möbelherstellung, aber auch das Unterlassen ausreichender Ersatz- und Neuinvestitionen hemmten die Entwicklung der H. Seit 1959 erhält die H. etwas mehr Investitionsmittel zugeteilt. In den nächsten Jahren sollen neue Produktionsanlagen für Span- und Faserplatten erstellt und die noch meist mit handwerklichen Methoden arbeitenden Betriebe der Bauteilefertigung (Türen, Fenster) mechanisiert werden.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 183–184


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.