Kauffonds (1962)
Siehe auch:
- Kauffonds der Bevölkerung: 1985
Begriff der Planung: in einem Planungszeitraum vorgesehene Höhe der Geldausgaben der Bevölkerung zum Kauf von Waren, ermittelt durch die Bilanzierung der Geldeinnahmen und Geldausgaben der Bevölkerung. Dabei werden die Aufwendungen für Steuern, Abgaben und Dienstleistungen sowie die wahrscheinliche Entwicklung der Spareinlagen berücksichtigt. Der auf diese Weise ermittelte K. soll ebenso groß sein wie der Warenfonds. Da in der SBZ die verfügbare Warenmenge zu gering ist, wird die Kaufkraft von der Planungsbehörde in der Regel durch Erhöhung der Einzelhandelspreise oder durch die Begrenzung der Zuwachsrate bei der Lohnentwicklung (Lohnpolitik) manipuliert.
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 211
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