DDR von A-Z, Band 1962

Koenen, Wilhelm (1962)

 

 

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963


 

* 7. 4. 1886 in Hamburg, Volksschule, kaufm. Angestellter, 1903 SPD, bis 1917 Redakteur verschied. SPD-Zeitungen, 1917 USPD, 1920 KPD, Mitorganisator der mitteldeutschen Aufstände, Mitgl. des ZK der KPD, M.d.R. 1933 Emigration über Prag, Paris nach England. 1945 Rückkehr nach Deutschland, 1946 SED-Landesvors. in Sachsen, 1949 Vors. des Sekretariats des „Deutschen Volksrates“, ab 7. 1. 1950 bis Febr. 1953 Vors. des Büros des Präsidiums des Nationalrats der Nationalen Front. Seit 7. 10. 1949 Leiter des Sekretariats der Volks- und Länderkammer sowie Abg. der Volkskammer, seit 25. 6. 1955 auch Vors. der Interparlamentarischen Gruppe der „DDR“. Seit 1946 Mitgl. des Parteivorst. bzw. ZK der SED, im Mai 1953 Parteirüge „wegen mangelnder politischer Wachsamkeit“. Bruder von Bernhard ➝Koenen.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 223


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1962 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/koenen-wilhelm verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.