Landmaschinenindustrie (1962)
Siehe auch das Jahr 1963
Wird zentral geleitet durch VVB Landmaschinen- und Traktorenbau. Bruttoproduktionswert 1960: 866 Mill. DM Ost (BRD: 2.851 Mill. DM West); Beschäftigte 1960: 25.000 (BRD: 68.000). Aus Exportgründen wird seit 1960 ein einheitliches Warenzeichen „DLT“ (Deutsche Landmaschinen- und Traktorenindustrie) eführt. Ackerschlepper werden produziert im „VEB Schlepperwerk Nordhausen“ (früher Normag) und „VEB Traktorenwerk Schönebeck“ (früher FAMO). Auf Beschluß des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe dürfen nur noch zwei Typen (18 und 33 PS) hergestellt werden, die höheren Leistungsklassen (42 und 45 PS) werden aus der SU und der CSSR importiert. Wichtigste Produktionsstätten für Landmaschinen: VEB Bodenbearbeitungsgeräte Leipzig (früher Rud. Sack); VEB Mähdrescherwerk Weimar (früher Waggonbau Weimar); VEB Fortschritt Erntebergungsmaschinen, Neustadt Sa. (früher Klinger); VEB-Landmaschinenbau Bernburg (früher Siedersleben); VEB Landmaschinenbau Torgau (früher Stall); VEB Landmaschinenbau Barth i. Mecklbg. (früher Eisengießerei Barth); VEB Landmaschinenbau „Rotes Banner“, Döbeln Sa. (früher Richter).
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 249
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