Marchwitza, Hans (1962)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966
* 1890 in Scharley/OS. als Sohn eines Bergmannes. Volksschule, Bergmann. 1919 KPD, seit 1924 schriftstellerisch tätig. 1933 Emigration (Schweiz, Frankreich, USA), 1936–1938 Teilnehmer am span. Bürgerkrieg. 1946 i. d. SBZ SED. Mehrere Jahre Kulturbeauftragter der SBZ in Prag, danach wieder schriftsteller. Tätigkeit in Ost-Berlin. Seit 1954 Mitgl. der Deutschen Akademie der Künste, Mitgl. d. Vorst. d. Deutschen ➝Schriftstellerverbandes, vom V. Kongreß im Mai 1961 zu dessen Stellv. Vors. ernannt. Werke u. a.: „Meine Jugend“, „Die Kumiaks“, „Ein Bergmannskind“, „Roheisen“.
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 271
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1962 wider.
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Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/marchwitza-hans verwiesen.