DDR von A-Z, Band 1962

Wehner-Methode (1962)

 

 

Siehe auch:

  • Wehner-Methode: 1963 1965
  • Wehner-Methode (auch Christoph-Wehner-Methode genannt): 1959 1960

 

Eine neue ➝Arbeitsmethode, benannt nach einem Baggerführer in einem Braunkohlenwerk, bei der zwischen einzelnen Arbeitern Wettbewerbe mit dem Ziel der täglichen Planerfüllung abgeschlossen werden. Die WM. ist seit 1958 Gegenstand der Produktionspropaganda. Da sie die Aufschlüsselung der Produktions-Pläne auf jeden einzelnen Arbeitstag zur Voraussetzung hat (Christoph-Methode), spricht man auch von einer „Christoph-Wehner-Methode“.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 480


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.