Landmaschinenindustrie (1963)
Siehe auch das Jahr 1962
Wird zentral geleitet durch VVB Landmaschinen- und Traktorenbau (Hauptdirektor: Bernhard Thieme). Bruttoproduktionswert 1961: 1.070 Mill. DM Ost (BRD: 3.350 Mill. DM West). Aus Exportgründen wird seit 1960 ein einheitliches Warenzeichen „DLT“ (Deutsche Landmaschinen- und Traktorenindustrie) geführt. Ackerschlepper werden produziert im „VEB Schlepperwerk Nordhausen“ (früher Normag) und „VEB Traktorenwerk Schönebeck“ (früher FAMO). Wichtigste Produktionsstätten für Landmaschinen: VEB Bodenbearbeitungsgeräte Leipzig (früher Rud. Sack); VEB Mähdrescherwerk Weimar (früher Waggonbau Weimar); VEB Fortschritt Erntebergungsmaschinen, Neustadt Sa. (früher Klinger); VEB Landmaschinenbau Bernburg (früher Siedersleben); VEB Landmaschinenbau Torgau (früher Stoll); VEB Landmaschinenbau Barth i. Mecklb. (früher Eisengießerei Barth); VEB Landmaschinenbau „Rotes Banner“, Döbeln Sa. (früher Richter); VEB Petkus, Wutha i. Thür. (früher Röber); VEB Dämpferbau Lommatzsch, Krs. Meißen (früher Buschmann).
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 276
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