DDR von A-Z, Band 1963

Liga für Völkerfreundschaft (1963)

 

 

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1969 1975 1979


 

Gegründet im Dez. 1961 als Dachorganisation für die internationalen „Freundschaftsgesellschaften“ (Auslandspropaganda). Die LfV. soll „die Bestrebungen der in der DDR bestehenden Gesellschaften für Freundschaft und kulturelle Verbindungen mit dem Ausland vereinigen und repräsentieren“ („Deutsche Außenpolitik“, Nr. 1/1961). Lt. Otto ➝Winzer („Neues Deutschland“, 26. 5. 1962) ist die wichtigste Aufgabe der LfV., im Ausland für „die Anerkennung der Souveränität der DDR“ zu wirken. Präsident der LfV: Philipp Daub. (Deutsch-Afrikanische Gesellschaft, Deutsch-Arabische Gesellschaft, Deutsch-Französische Gesellschaft, Deutsch-Lateinamerikanische Gesellschaft, Deutsch-Nordische Gesellschaft, Deutsch-Südostasiatische Gesellschaft)


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 287


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.