DDR von A-Z, Band 1965

Abschreibungen (1965)

 

 

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985


 

In der volkseigenen Industrie bestehen die A. für Anlagen und Einrichtungen ebenso wie im „kapitalistischen“ Wirtschaftssystem. In der volkseigenen Wirtschaft gab es bis Ende 1955 für die verschiedenen Wirtschaftszweige allgemeinverbindliche A.-Sätze als Einzelabschreibungen. Sie wurden ab 1. 1. 1956 durch Gruppen-A. und globale A.-Normen entsprechend den betrieblichen Erfordernissen nach sowjetischem Muster ersetzt. In vielen Fällen sind wieder die Abschreibungssätze vorgeschrieben. Sie müssen nicht nur den technischen, sondern auch den „moralischen“ Verschleiß decken, mit dem die Überalterung durch modernere und leistungsfähigere Grundmittel bezeichnet wird. (Amortisationen, Gewinn)


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 10


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.