Armeemuseum, Deutsches (1965)
Siehe auch:
- Armeemuseum: 1969
Von 1956 bis 1960 war dem Museum für deutsche Geschichte die Sammlung „Waffen und Uniformen in der Geschichte“ angegliedert, die viele gerettete Bestände des alten Berliner „Zeughauses“ umfaßte. Sie bildet, mit anderen historischen Waffenbeständen und kriegsgeschichtlichen Sammlungen vereinigt, seit 28. 2. 1961 das DA., zunächst untergebracht im Marmorpalais bei Potsdam. Es untersteht dem Ministerium für Nationale Verteidigung. Laut Oberst Erwin Bartz (SED), Leiter des DA., soll es „die fortschrittlichen militärischen Traditionen des deutschen Volkes pflegen, speziell die revolutionären militärischen Traditionen der Arbeiterklasse …, bei der patriotischen Erziehung der Jugend, der ganzen Bevölkerung und der Armeeangehörigen mithelfen“. Demgemäß gipfelt die im Nov. 1962 eröffnete Abt. „Novemberrevolution …“ in der Verherrlichung „der bewaffneten Kämpfe der deutschen Arbeiterklasse … bis zum Hamburger Aufstand“ von 1923.
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 37