DDR von A-Z, Band 1965

Glückauf, Erich (1965)

 

 

Siehe auch die Jahre 1953 1959 1960 1962 1963 1966


 

* 12. 9. 1903 in Wittlich/Mosel. USPD, KPD, bis 1927 Redakteur mehrerer KP-Zeitungen, danach Sekretär der KPD-Fraktion im Reichstag und Redakteur des kommun. Parlamentspressedienstes, 1932 Chefredakteur der KPD-Zeitung „Freiheit“. Nach 1933 Emigration in das Saargebiet und später nach Frankreich, von 1936 bis 1938 Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg und Leitung der illegalen Radiostation „Deutscher Freiheitssender“ in Spanien, danach Rückkehr nach Frankreich, Emigration nach Schweden. Neben Karl ➝Mewis leitender Funktionär der kommun. Parteigruppe in Stock[S. 165]holm. Nach 1945 Leiter der Presseabteilung der SED-Landesleitung Mecklenburg, Chefredakteur der mecklenburgischen SED-Landeszeitung und Sprecher der SED-Fraktion im Landtag. Etwa im April 1950 in die damalige Westkommission des ZK der SED berufen, Ende 1951 stellv. Leiter der Abt. für gesamtdeutsche Arbeit, des späteren Arbeitsbüros im ZK der SED, März 1952 Leiter dieser Abt., im Juli 1953 wieder stellv. Leiter dieser Abt., 1954 zur Agitationskommission des ZK versetzt, im Febr. 1958 wieder Leiter des Arbeitsbüros. Seit 1959 leitender Mitarbeiter der von Albert Norden geleiteten „Zentralen Kommission für gesamtdeutsche Arbeit“ beim ZK der SED (1962 in Westkommission umbenannt). Seit 1961 Mitgl. d. ZK und Politbüros d. illegalen KPD.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 164–165


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/glueckauf-erich verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.