DDR von A-Z, Band 1965

Komitee für Chemieanlagenbau (1965)

 

 

Siehe auch das Jahr 1966


 

Die auf dem VI. Parteitag der SED beschlossene „Chemisierung der Volkswirtschaft“ erfordert einen verstärkten Ausbau in den Betrieben für Chemieanlagenbau. Die Projektierung von Chemieanlagen wurde bis Ende 1963 von Büros des Maschinenbaus durchgeführt. Nunmehr werden die Entwicklung, Projektierung und auch die Fertigung von Chemieanlagen unter der Oberleitung des im Januar 1964 gegründeten zentralen KfCh. durchgeführt. Der Vorsitzende des KfCh. steht im Ministerrang.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 224


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.