Zimmering, Max (1965)
Siehe auch das Jahr 1966
* 16. 11. 1909 in Pirna als Sohn eines Uhrmachers. Nach Schulbesuch und Abitur Schaufensterdekorateur in einem Warenhaus. 1932/33 arbeitslos. Mitarbeiter der kommun. Zeitung „Arbeiterstimme“. 1933 Emigration (Frankreich, Palästina, Tschechoslowakei, schließlich England). Nach zeitweiliger Internierung ab 1941 in London wohnhaft, Redakteur der „Freien deutschen Kultur“.
1945 Rückkehr nach Deutschland, Redaktionsmitglied von „Zeit im Bild“ (Ost-Berlin). 1956–1958 Erster Sekretär des Deutschen ➝Schriftstellerverbandes, 1959 bis Sept. 1964 Direktor des Instituts für Literatur „Johannes R. Becher“. Seit Jan. 1963 Kandidat des ZK der SED, Heinrich-Heine-Preis (1958), Vaterländ. Verdienstorden u.a. Auszeichnungen.
Z. verfaßte 1949 eine „Gedächtnis-Kantate“ „Ernst Thälmann“, außerdem vornehmlich Kinderbücher („Buttje Pieter und sein Held“, 1951; „Die Jagd nach dem Stiefel“, 1953; „Seht, wie uns die Sonne lacht“, 1955; „Die Welt ist überall rund“, 1956), aber auch Lyrik und Romane („Phosphor und Flieder“, 1954) ohne besondere Originalität.
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 495
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider.
Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.
Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/zimmering-max verwiesen.