DDR von A-Z, Band 1966

Agrarwissenschaftliche Gesellschaft, Deutsche (1966)

 

 

Siehe auch:


 

Am 12. 10. 1960 gegr. Organisation, die — etwa entsprechend der DLG in Westdeutschland — Mittler zwischen „Wissenschaft und Praxis“ auf breiterer Grundlage als die DAL sein will, vor allem aber den „Prozeß der sozialistischen Entwicklung der Landwirtschaft durch produktionswirksame Wissensvermittlung auf politisch-ideologischem und ökonomisch-fachlichem Gebiet“ fördern soll. Ihr Mitgliederbestand ist von 800 im Jahre 1960 auf 17.412 Ende Juni 1965 angestiegen. Etwa 60 v. H. der Mitglieder sind in der Praxis tätig. „Die Mitarbeiter der Landwirtschaftsräte und der Bezirksleitungen der SED finden in der DAG eine gute Basis, um gemeinsam mit Praktikern und Wissenschaftlern die Beschlüsse von Partei und Regierung durchzusetzen.“ (Prof. Dr. Liebenberg, Präsident der DAG, in „Die Deutsche Landwirtschaft“, Heft 10/65, S. 483 ff.).


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 17


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.