DDR von A-Z, Band 1966

Berufslenkung (1966)

 

 

Siehe auch:


 

Die B. ist in den letzten Jahren von den früheren Methoden des primitiven Zwangs auf Jugendliche und Eltern abgekommen. Zwar hat auch jetzt noch die B. in erster Linie die Aufgabe, die jährlich aufgestellten Arbeitskräfte- und Berufsausbildungspläne realisieren zu helfen, aber es werden dabei nach Möglichkeit — auch im Interesse einer hohen Arbeitsproduktivität — Berufswünsche und Neigungen der Jugendlichen berücksichtigt. Die B. richtet z. Z. ihr besonderes Augenmerk auf die Gewinnung junger Mädchen für technische Berufe. Der Anteil der Mädchen an solchen Berufen wird gegenwärtig mit 17 v. H. beziffert.

 

Die Institutionen der B. sind die Staatliche ➝Plankommission, die Ämter für Arbeit und Berufsausbildung bei den Bezirks- und Kreisräten und die Schulen. (Berufsausbildung)


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 73


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.