DDR von A-Z, Band 1966

Interessengemeinschaft, Sozialistische (1966)

 

 

Siehe auch:


 

[S. 214]Seit Ende 1964 in Entwicklung befindliche „neue Form der Beziehungen zwischen Produktionskollektiven“. Es handelt sich dabei um die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen rechtlich selbständigen Wirtschaftsorganisationen (z. B. zwischen VVB, zwischen VEB oder zwischen diesen beiden Gruppen und wissenschaftlichen Instituten). Als Aufgaben der auf freiwilliger Übereinkunft beruhenden Zusammenarbeit werden genannt: gemeinsame gezielte Grundlagenforschung für neue Produktionen, einheitliche Schutzrechtspolitik, Koordinierung der Produktionsplanung.

 

Als Hauptzweck der SI. wird offiziell die bessere Befriedigung der materiellen Interessiertheit angegeben, „um im Rahmen des Neuen ökonomischen Systems eine gewisse Selbstregelung auf der Grundlage des Planes zu erreichen“.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 214


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.