Klaus, Georg (1966)
Siehe auch das Jahr 1965
Prof. Dr. phil. * 28. 12. 1912. Studium der Mathematik, Physik und Philosophie an den Universitäten Erlangen und Jena. Nach 1933 Haft, Gefängnis, KZ (6 Jahre). Nach 1945 SED. 1945 Dr. phil. an der Universität Jena, Lehrbeauftragter. 1950 Habilitation an der Humboldt-Universität in Ostberlin, bis 1948 Prof. in Jena. 1953 Berufung an die Humboldt-Universität als Prof. mit Lehrstuhl für Logik und Erkenntnistheorie, 1957 Prorektor für wiss. Nachwuchs. Mitgl. der Akademie der Wissenschaften, Leiter der Arbeitsgruppe Philosophie. 1959 Nationalpreis III. Kl., 1962 Vaterländischer Verdienstorden. Wichtigste Veröffentlichungen: „Jesuiten, Gott, Materie“, „Einführung in die formale Logik“. In jüngerer Zeit vor allem mit Problemen der Kybernetik beschäftigt. Veröffentlichungen: „Kybernetik in philosophischer Sicht“, „Kybernetik und Gesellschaft“.
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 244
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider.
Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.
Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/klaus-georg verwiesen.
| Klassenkampf auf dem Lande | A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z | Klein, Matthäus |