Klein, Matthäus (1966)
* 18. 12. 1911 in Bettingen/Baden, Studium der ev. Theologie, Pfarrer. Geriet Ende Juli 1941 als Unteroffizier in einer Infanterie-Div. in sowjet. Gefangenschaft, Mitgl. des Nationalkomitee Freies Deutschland u. Leiter des Arbeitskreises f. kirchl. Fragen. 30. 4. 1945 Rückkehr nach Deutschland, Leiter der Personalabt. des Berliner Rundfunks, KPD, SED, Assistent für Philosophie an der Parteihochschule der SED, dann Dozent f. Gesellschaftswissenschaften an der Univ. Jena, ab 1955 Lehrstuhlleiter f. Philosophie und stellv. Direktor des Instituts für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED, außerdem von 1956 bis 1960 Mitgl. des Redaktionskollegiums d. theor. Zeitschrift der SED „Einheit“, von 1957–1960 Chefredakteur der Ostberliner „Deutschen Zeitschrift für Philosophie“, ab 1954 stellv. Vors. d. Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse. Seit 1964 Leiter der Abt. Geschichte d. Philosophie am Institut f. Philosophie d. Deutschen ➝Akademie der Wissenschaften. Im Mai 1965 mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Gold ausgezeichnet.
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 244
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider.
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Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/klein-matthaeus verwiesen.