DDR von A-Z, Band 1966

Kossygin, Alexej Nikolaijewitsch (1966)

 

 

Siehe auch das Jahr 1965


 

* 1904 in Petersburg (Leningrad) als Sohn eines Drehers. Trat als 15jähriger freiwillig in die Rote Armee ein. Nach dreijähriger Dienstzeit bis 1924 Besuch einer Genossenschaftsschule, danach in den Konsumge[S. 254]nossenschaften in Sibirien und als Werkmeister tätig. 1927 KPdSU. 1935 Beendigung eines Studiums an der Hochschule für Textilindustrie in Leningrad, anschließend Direktor einer Textilfabrik, Oberbürgermeister in Leningrad. 1938 Mitgl. des ZK der KPdSU, Volkskommissar für die Textilindustrie. Von 1940 bis 1960 stellv. Ministerpräsident, hauptsächlich zuständig für die Entwicklung der Konsumgüterindustrie, ab 1960 Erster stellv. Ministerpräsident. Von 1948 bis 1952 Mitgl. des Politbüros (Parteipräsidium), von 1957 bis 1960 Kandidat, danach Mitgl. des Parteipräsidiums. Seit Okt. 1964 Nachfolger von Nikita Sergejewitsch ➝Chruschtschow im Amt des Ministerpräsidenten der SU.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 253–254


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für allgemeine Personenrecherchen wird neben der Rubrik BioLeX

auch auf andere biographische Nachschlagewerke verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.