DDR von A-Z, Band 1966
Lastschriftverfahren (1966)
Siehe auch die Jahre 1969 1975 1979 1985
Während bis 1963 das L. in Form des Rechnungs- bzw. Forderungseinzugsverfahrens die Regel war, ist es seit 1. 1. 1965 auf bestimmte Zahlungen beschränkt (AO vom 3. 9. 1964; GBl. II, S. 769). Das L. darf nur angewandt werden bei Lieferung von Gütern gleichbleibender Art und Qualität (Strom, Wasser, Gas, Wärme), im übrigen nur mit Genehmigung des Präsidenten der Deutschen ➝Notenbank. Beim L. erfolgt die Begleichung einer Rechnung durch die Bank des Käufers auf Grund eines Lastschriftauftrages des Verkäufers bzw. dessen Bank. (Verrechnungsverfahren)
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 280
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